Kannst Du jagen wie eine Schlange bei Nacht?

Wenn wir nicht wissen, was uns erwartet

Namasté!

Stell Dir vor, Du bist blind! Was macht das mit Dir? Angst? Unsicherheit? Kontrollverlust? Das Sehen ist der Dominanteste unserer fünf Sinne. Menschen sind Augentiere. Von klein auf sind wir es gewohnt, den zwei hübschen Glubschern fast die ganze Orientierung zu überlassen.

Und dabei geht es nicht nur um oben, unten, links und rechts. Wir orientieren uns auch sozial mit den Augen. Ist der Typ da lieb oder gefährlich? Passt diese Frau zu mir? Ist der arm oder reich? Ist die gepflegt? Gehört der da zu meines Gleichen? Hat sie Stil? Ist der jung oder alt? Ist das ein Mann oder eine Frau?

All diese Informationen sind wir gewohnt am schnellsten und klarsten über die Augen zu erfassen, und das Wesen dieses Sinnes bestimmt über die Qualität der Erfahrung: Aus der Ferne und auf einen Blick. Schalten wir den Sehsinn ab, verzichten wir zwangsläufig auch auf die gewohnheitsmäßigen Bewertungen, die daran gekoppelt sind.

Blind Pleasure – eine Reise in unsichtbare Welten

Wenn wir uns über Gehör, Geruch, Geschmacks- und Tastsinn orientieren, wie eine Schlange bei der nächtlichen Jagd, wird die Qualität anders: Aus der Nähe und Schritt für Schritt, Detail für Detail. Das Erlebnis dehnt sich aus, ist voller Überraschungen, und die kleine Welt unseres Wahrnehmungskreises wir zu einem eigenen bunten Kosmos.

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